Mountainbike Gruppe erkundet den Solling
Wolkenbruchartiger Dauerregen bis zur Burg Plesse, rutschige matschige Streckenabschnitte bestimmten die erste Hälfte der Anfahrt. Anschließend wurde in Hardegsen die komplette Waschstraße zur Reinigung der E-Bikes belegt. Nach der Bezwingung weiterer Höhenzüge wurde letztendlich das Ziel, nämlich das Landhotel am Rothenberg in Volpriehausen, wohlbehalten erreicht. Nach der Reinigung der Biobikes per Gartenschlauch waren diese für den nächsten Tag ebenfalls wieder im sauberen gebrauchsfähigen Zustand. Bis zum Essen blieb genug Zeit, um sich über die erlebten Abenteuer auszutauschen. Highlight des Abends wurde das Essen. Mit viel Hingabe und Enthusiasmus gabe der Chefkoch einen Überblick übers Speiseangebot. Seinen vielversprechenden Worten folgte anschließend mit einer exzellenten Speiseauswahl die Bestätigung seiner Ankündigung.
Am Samstag machten sich 24 Biker, aufgeteilt in drei Gruppen auf den Weg in den Solling. Peter Joachim und Reinhard hatten für jede Gruppe eine abwechslungsreiche landschaftlich schöne Tour ausgearbeitet. Der am höchst gelegenen Punkt stehende Sollingturm, mit seiner hervorragenden weit ins Land reichenden Rundumsicht, gehörte für alle zum Pflichtprogramm. Ansonsten war es wie immer, steile Wege hoch und runter, manchmal undurchdringliche dornige Abschnitte. Klosteranlagen, ein kurzer Abschnitt am Weserradweg, das Jagdschloss in Nienover, zahlreiche Waldhütten, Forsthäuser, Einkehrmöglichkeiten und schöne Aussichtspunkte rundeten neben der sportlichen Leistung die Touren visuell ab. Nach der Rückkehr wurde die übliche Nachbesprechung bis zum Abendessen ausgedehnt. Nach der Vorspeise folgte das nächste Abenteuer. Eine Sightseeingtour der anderen Art. Mit einem offenem Doppeldeckerbus ging es in flotter unkonventioneller Fahrt durch die engen Gassen von Volpriehausen. Das war nichts für ängstliche Gemüter. Wichtigste Voraussetzung für die Teilnahme war ein fester Griff der Hände. Eine Hand fürs Festklammern am Sitz und die andere fürs Umklammern der Bierflasche. Bei Beiden durfte der Halt nicht verloren gehen. Völlig losgelöst ging es zurück ins Restaurant. Wer dachte, dass das Essen am Vorabend der Höhepunkt der Woche war, wurde noch einmal enttäuscht. Nach erneuter mit Inbrunst vorgetragener Übersicht übers Speiseangebot, wurde einzig bedauert, dass im Magen gar nicht so viel Platz war, um alle Köstlichkeiten komplett genießen zu können. Fazit: Das lässt sich kaum in einem anderen Spezialitätenrestaurant toppen. Doch der Abend hatte noch weitere Überraschungen parat. Mitfahrer Dieter stand plötzlich in der Restaurantmitte und verzauberte alle Anwesenden mit den Klängen seines heimlich eingeschmuggelten Dudelsacks. Es war sein allererster Auftritt ohne Schottenrock, Für den war nämlich im kleinen Reisegepäck kein Platz mehr. Wer anschließend noch Bewegungsdrang hatte, also jeder, konnte sich im Bullenreiten versuchen. Ob es bereits die Verdauungsträgheit war, ließ sich nicht mehr feststellen. Auf jeden Fall ist niemand oben geblieben.
Nach einem ausgiebigen Frühstück und einer Gartenführung durch die Seniorchefin ging es frohgemutes zurück in den Harz. Bereits zwei Kilometer später stoppte ein Plattfuß die zügige Rückfahrt. Mit fachkundiger Unterstützung der Mitfahrer konnte das Malheur behoben werden. Nach zwei bis drei kräftigen Anstiegen kam Moringen in Sicht. Nach zügiger Abfahrt und flotter Weiterfahrt wurde Northeim erreicht. Entlang der Rhume, der Söse und dem Lichtenstein wurde am frühen Nachmittag Förste wieder erreicht.
Während der Tour mit großem Gemeinschaftserlebnischarakter wurden im Schnitt von jedem Mountainbiker 170 km und über 2500 Höhenmeter zurückgelegt. Ohne zeitintensive Vorausplanung wäre eine derartige Tour nicht möglich gewesen. Darum bedankte sich Michael Kasten im Namen aller Mountainbiker beim Cheforganisator Peter Dreymann mit einem kleinen Präsent für seinen Einsatz.
(Bericht: J. Schwerthelm, Bilder: diverse Teilnehmer)
Fotoserien
MiWoMä-Sollingtour2024 (SO, 21. Juli 2024)
Bilder: div. Teilnehmer











































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2024-07-14-Solling-1 So war auch unsere Streckbeschaffenheit-kl
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2024-07-14-Solling-2a Der Blick ins Leinetal-kl
2024-07-14-Solling-3 In der Wechselzone-kl
2024-07-14-Solling-4 Glückliche Biker sehen anders aus-kl
2024-07-14-Solling-4 Nass wie ein Pudel-kl
2024-07-14-Solling-5 Aufwärmen-kl
2024-07-14-Solling-5 in der Burggaststätte-kl
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2024-07-14-Solling-10 Schlange stehen in der Waschbox-kl
2024-07-14-Solling-11 Tag 2, Startaufstellung im Sonnenschein-kl
2024-07-14-Solling-12 Fotostopp am Bergsee-kl
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2024-07-14-Solling-14 Romanische Kirche in Lippolsberg-kl
2024-07-14-Solling-15 Im Klosterhof, Lippoldsberg-kl
2024-07-14-Solling-16 Romanische Kirche und Förster Mountainbiker-kl
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2024-07-14-Solling-18 Kaffeekränzchen in Kammerborn-kl
2024-07-14-Solling-19 Pannenstopp oben im Wald-kl
2024-07-14-Solling-20 Ehemaliges Jagdschloss Nienover-kl
2024-07-14-Solling-21 Auf dem Altersruhesitz-kl
2024-07-14-Solling-21 Mitfahrbank oder Altersruhesitz-kl
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2024-07-14-Solling-23 Sollingturm-kl
2024-07-14-Solling-24 Noch einmal, weil es so schön war-kl
2024-07-14-Solling-26 Burgherr Tilo grüßt von oben herab-kl
25 Bei dem Ausblick haben sich die über 160 Stufen gelohnt
27 Dorfralley der besonderen Art
27 Ungewöhnliche Sightseeingtour
28 Abendunterhaltung mit Dieter
28 Beim redlich verdienten Abendessen
28 Reitet für Deutschland Mountainbiking ist einfacher
29 Tag 3, der Blick hinunter nach Moringen
30 Heimwärts gehts
30 Kolonnenfahrt an der Rhume
31 Wohlbehalten wieder zurück in Förste