Link verschicken   Drucken
 

Triathlon

 

Die Triathleten des MTV Förste trainieren eigenständig und individuell.

Ansprechpartner für grundsätzliche Fragen: Michael Töllner

 


Aktuelle Meldungen

ICAN-Triathlon in Nordhausen

(21.08.2017)

Bereits zum 5. Mal fand am vergangenen Wochenende der ICAN-Triathlon in Nordhausen über die olympische Distanz und die Mitteldistanz statt. Insgesamt stellten sich rund 300 Sportler/Innen den Herausforderungen, die eine der anspruchsvollsten Wettkampfstrecken Deutschlands zu bieten hat. Auch 2017 waren wieder Triathleten des MTV Förste am Start.

Kathrin und Jörg Lindert sowie Marco Hunger nahmen den langen Wettkampf über 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21 Kilometer Laufen in Angriff.

Nachdem sich der durch die starken nächtlichen Regenschauer verursachte Morgennebel verzogen hatte, herrschte in Nordhausen zunächst bestes Triathlonwetter. Bereits den Auftakt im glasklaren Wasser des Sundhäuser Sees verfolgten einige Zuschauer.

Jörg Lindert beendete die erste Disziplin nach 30 Minuten. Marco Hunger folgte nach 44 Minuten im Wasser und Kathrin Lindert machte sich nach 52 Minuten auf den Weg in die erste Wechselzone. Auf der selektiven Radstrecke machten im Anschluss nicht nur die zahlreichen, anspruchsvollen Anstiege, sondern der aufkommende Westwind den Athleten das Leben schwer. Mit Blick auf den ebenfalls von knackigen Anstiegen geprägten Halbmarathon in Nordhausen, mussten alle darauf bedacht sein, nicht zu viele Kräfte zu verschwenden.

Jörg Lindert verteidigte mit der Zeit von 2:30 Stunden auf dem Rad seine Position unter den besten 15 des Starterfeldes. Marco Hunger zeigte mit 3:02 Stunden eine solide Leistung. Kathrin Lindert arbeitete sich mit 3:13 Stunden im Feld etwas nach vorn.

Beim Laufen zeigten alle drei die erwarteten Leistungen. Jörg Lindert lief nach 1:34 Stunden auf Gesamtrang 16 ins Ziel. Mit der Gesamtzeit von 4:40 Stunden sicherte er sich den 2. Platz in der Altersklasse M40. Marco Hunger lief genau 2 Stunden und erreichte nach 5:49 Stunden auf Rang 20 der M40 das Ziel direkt vor dem Theater in Nordhausen. Dabei hatte er genau wie Kathrin Lindert, die mit 2:02 Stunden nur wenig langsamer war und nach 6:10 Stunden auf Platz 3 der W45 einlief, mit Regenschauern und sinkenden Temperaturen zu kämpfen.

 

Den Sieg beim ICAN in Nordhausen sicherten sich wie im Jahr 2016 die Profis Katja Konschak aus Nordhausen und Simon Schwarz aus München. (Bericht und Bilder: J. Lindert)

Foto zu Meldung: ICAN-Triathlon in Nordhausen

Ironman Triathlon in Frankfurt

(24.07.2017)

Sabine und Holger Beckert (MTV Förste) starteten am 09.Juli bei hochsommerlichen Temperaturen von über 30° in Frankfurt beim Ironman Mainova der gleichzeitig als Europameisterschaft und WM-Qualifikation für Hawaii zählt.
3000 Athleten gingen um 06:30 am Langener Waldsee über die Distanz von 3,8 km  Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Marathonlauf an den Start.
Während Sabine Beckert ihren 2. Ironman bestritt und  die Anspannung  entsprechend groß war, stand Holger Beckert bereits zum 15. Mal an der Startlinie einer Langdistanz. Trotz Rollingstart (alle 5 Sekunden werden je 5 Athleten ins Wasser geschickt) ging es im 24 ° warmen See teilweise recht ruppig zu, da man ständig  langsamere Athleten überholen musste oder  von schnelleren Schwimmern von hinten überschwommen wurde. Viele Athleten hatten sich einfach falsch eingeordnet. Da der Neoprenanzug erlaubt war musste man das Schwimmen etwas defensiver  angehen um nicht zu überhitzen.
Holger kam nach 1:22 Std im Mittelfeld und Sabine  mit 1:36 Std im letzten  Drittel des Starterfeldes aus dem Wasser.
Während Holger Beckert schon vor dem Rennen mit Magenproblemen zu kämpfen hatte und auf der nachfolgenden Radstrecke mit 5:14 Std (was einen knappen 35 km/h  Schnitt bedeutete) nicht wie gewohnt sein Potenzial abrufen konnte, lief es bei Sabine richtig gut. In 6:25 Std und einem 28 kmh Schnitt konnte sie wie schon vorher beim Schwimmen mit deutlich verbesserter persönlicher Bestzeit auf die abschließende Marathonstrecke wechseln .
Da schon früh beim Radfahren aufgrund der hohen Temperaturen die 2. Wasserflasche zum Kühlen benutzt werden musste, wurde es jetzt dazu noch drückend schwül auf der Laufstrecke, die weitgehend ohne Schatten am Main entlang führte.
4 Runden über 10,5 km waren zu absolvieren bevor man über den roten Teppich in den Zielkanal am alten Römer einbiegen durfte, wo ca. 15000 Zuschauer alle Athleten bei ihrem Finish begeistert erwarteten.
Die ganze Region war auf den Beinen, rund 500000 Zuschauer verfolgten das Rennen auf der gesamten Strecke und feuerten die Sportler unermüdlich an.
Sabine und Holger Beckert lagen beide beim Laufen bis Mitte des Marathons noch gut im persönlichem Zeitplan. Bei Holger machte nach 24 km das im Februar operierte Knie beim Laufen dann doch zunehmend mehr Probleme und nach Umstellung auf schnelles Walken konnte er die angestrebte Laufzeit um 4 Std nicht mehr erreichen. Nach 5:05 über die 42.2 km blieb die Uhr für ihn bei einer Gesamtzeit von 11:54 Std stehen, was in der Endabrechnung in der AK M50 Platz 159 und Gesamt Männer Platz 1343 bedeutete. Aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit und den hohen Temperaturen war Holger mit seiner Leistung durchaus zufrieden.
Sabine lief bis km 21 am Anfang gleichmäßige Rundenzeiten aber zum Ende der dritten Runde wurde der Kräfteverschleiß spürbar stärker und das Tempo geringer. Die Hitze tat ein übriges, sodaß sie mehrere Gehpausen einlegen musste. Ihr angestrebtes Ziel unter 6 Std zu laufen verfehlte sie mit 6:16 doch deutlich, was jedoch ihrer Freude beim Zieleinlauf keinen Abbruch tat, da sie über 20 min schneller war als bei ihrem ersten Rennen. Mit einer Gesamtzeit von 14:36 Std erreichte sie das Ziel , Platz 24 in der W50 und  der 242 Platz im Frauenfeld war das Ergebnis in einem schweren Rennen mit einer Ausfallquote von 20% .
Fast 600 Athleten mussten das Rennen aufgeben, sind aufgrund der hohen Temperaturen gar nicht erst gestartet oder zwischenzeitlich aus dem Zeitlimit gefallen. (Bericht und Bilder: Familie Beckert) 
 

Foto zu Meldung: Ironman Triathlon in Frankfurt

Zwischenbericht von den Triathleten des MTV Förste (von Jörg Lindert) 

(11.07.2017)

Triathlon im Mai in Hameln:

Zum Saisonauftakt starteten Kathrin und Jörg Lindert traditionell beim ersten Triathlon des Jahres in Niedersachsen. In Hameln mussten Mitte Mai 500 Meter geschwommen, 20 Kilometer mit dem Rad absolviert und 5 Kilometer gelaufen werden. Für Kathrin und Jörg lief es recht gut. Kathrin startete wie üblich nach dem Schwimmen die Aufholjagd im Damenfeld. Sie konnte sich im Feld noch etwas nach vorn arbeiten und erreichte nach 1:21:51 Stunden das Ziel im Weserberglandstadion auf Gesamtrang 65 und Platz 15 in der Altersklasse W45. Jörg konnte sich von Beginn an der Spitze seiner Startgruppe bewegen. Ein solider Auftakt im Wasser, 30 Minuten für das Radfahren und knapp 20 Minuten für den Lauf reichten für Platz 34 unter 240 Startern. Die Zeit von 1:04:30 Stunden brachte zusätzlich Platz 2 in der Altersklasse M40. Nach dem Zieleinlauf gab es trotzdem Grund zum Ärgern, denn der Sieger der Altersklasse war nur 1 Sekunde schneller. Da der Gegner aber in einer anderen Startgruppe ins Rennen gegangen war, fehlte beim Zielspurt leider der Blickkontakt, der zu einer Sprintentscheidung mit dem vielleicht für Jörg besseren Ende geführt hätte.

 

Europameisterschaft im Triathlon über die Mitteldistanz im dänischen Herning

Mitte Juni stand für Kathrin und Jörg der erste Saisonhöhepumkt auf dem Programm. Nachdem sich die beiden Anfang des Jahres über die erneute Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft der Altersklassen freuen konnten, gingen die beiden Osteroder für den MTV zusammen mit knapp 50 weiteren deutschen Athleten an den Start der Europameisterschaft im Triathlon über die Mitteldistanz. Im dänischen Herning galt es 1,9 Kilometer zu schwimmen, 90 Kilometer auf dem Rad zurückzulegen und einen Halbmarathon zu laufen.

Nach einem erfrischenden Auftakt im nur 16 °C warmen Fuglsangsee wartete auf die insgesamt fast 2400 Starter eine anspruchsvolle Radstrecke. Nicht nur der für Dänemark typische, starke Wind sondern auch eine sehr wellige, mit 600 Höhenmetern gespickte Runde durch Mitteljütland bildete eine echte Herausforderung. Zum Abschluss mussten 4 Laufrunden im Zentrum der dänischen Metropole gelaufen werden. Als Besonderheit hatten die Organisatoren des Wettkampfs in die Streckenführung den Lauf durch die Bibliothek von Herning eingebaut.

Kathrin hatte in ihrer schwächsten Disziplin mit Orientierungsproblemen zu kämpfen und musste mit einer Schwimmzeit von 50 Minuten einigen Rückstand auf die Konkurrenz in Kauf nehmen. Auf dem Rad schaffte sie es, mit 3:12 Stunden den Anschluss an das Feld wieder herzustellen. Leider kostete das viel Kraft, was beim Laufen dazu führte, dass sie nicht wie gewohnt weitere Plätze gut machen konnte. Nach insgesamt 6:11 Stunden erreichte Kathrin Lindert auf Rang 30 in der Altersklasse W45 die Ziellinie.

Jörg stieg nach knapp über 30 Minuten unter den besten 15 seiner Altersklasse aus dem Wasser. Auf dem Rad konnte er diese Position annähernd halten. Nach 2:30 Stunden waren die 90 Kilometer mit einem Stundenmittel von 36 Kilometern absolviert. Nachdem bereits die beiden ersten Laufrunden nicht wie geplant verliefen, hatte Jörg auf der zweiten Hälfte der fast komplett in der Sonne liegenden Laufstrecke mit Kreislaufproblemen zu kämpfen. Leider war dadurch eine Wiederholung des Top 20-Resultats aus dem Jahr 2016 nicht möglich. Mit der Laufzeit von 1:41 Stunden und einer Rennzeit von 4:49 Stunden musste sich Jörg als immerhin noch viertbester deutscher Athlet mit Rang 32 in der M40 zufrieden geben.

 

Wasserstadt-Limmer-Triathlon in Hannover

Zeitgleich startete Marco Hunger für den MTV beim Wasserstadt-Limmer-Triathlon in Hannover. Den Wettkampf kann Marco im Rückblick nur als wertvolle Erfahrung verbuchen, denn das Ergebnis entspricht nicht seinen Erwartungen. Aufgrund der hohen Temperaturen und seiner geringen Erfahrung auf der Mitteldistanz aber sicher eine gute Härteprüfung für den Rest der Saison. Das Schwimmen über 1,9 Kilometer im Leine-Seitenkanal brachte Marco in soliden 47 Minuten hinter sich. Beim Rad konnte er seine Erwartungen bereits nicht ganz erfüllen, denn er blieb knapp über 3 Stunden. Beim Halbmarathon musste er dann echtes Lehrgeld bezahlen. Mit der Laufzeit von deutlich mehr als 2 Stunden, die absolut nicht seinem normalen Leistungsvermögen entspricht, landete Marco mit der Zeit von 6:04 Stunden am Ende nur auf Rang 55 der Altersklasse M40. Im ersten Moment aufgrund der mehr als 30 Minuten längeren Laufzeit als geplant sicher eine Enttäuschung, aber sicher auch Ansporn in der zweiten Saisonhälfte richtig durchzustarten.

 

Chiemsee-Triathlon

Ende Juni gingen Kathrin und Jörg beim Chiemsee-Triathlon an den Start. Nachdem am Tag vor dem Wettkampf mit deutlich über 25 °C bei nur sehr wenig Wind nahezu bestes Bade- und Wettkampfwetter die Athleten aus ganz Deutschland empfing, folgte am Wettkampftag die Überraschung: Böiger Wind und Regen zum Start. Zunächst ging Jörg mit 350 anderen Sportlern an den Start der Mitteldistanz über 2 Kilometer Schwimmen, 82 Kilometer Radfahren und 20 Kilometer laufen. Die größte Herausforderung des Tages galt es, gleich zu Beginn zu bewältigen, denn im Wasser hatten alle Athleten mit den bis zu einem halben Meter hohen Wellen zu kämpfen. Dies führte sogar bei den zahlreichen Profis zu Schwimmzeiten, die 5 Minuten langsamer waren als üblich. Jörg kam einigermaßen gut zurecht und wechselte nach 38 Minuten auf das Rad. Im Dauerregen ließ er es auf der mit 1000 Höhenmetern und zahlreichen winkligen Ortsdurchfahrten anspruchsvollen Radrunde "krachen". Belohnung war ein 36'er-Schnitt. Auf der 4 Mal zu durchlaufenden Laufrunde ging Jörg anschließend volles Risiko und lief mit 4:15 Minuten pro Kilometer auf zahlreiche Konkurrenten auf. Da Jörg das Lauftempo halten konnte, spülte ihn die Laufleistung im Feld weiter nach vorn. Im Ziel erreichte er mit der Zeit von 4:30 Stunden eine Platzierung unter den Top 50 des Gesamtfeldes und belegte den 6. Platz in der Altersklasse M40. Kathrin nahm die olympische Distanz in Angriff. Auf der kurzen Strecke hatten die schwachen Schwimmer zusätzlich das Problem, aufgrund der hohen Wassertemperatur ohne Neoprenanzug starten zu müssen. Auch Kathrin hatte sehr große Probleme mit den Verhältnissen im Chiemsee, gab das Rennen aber nicht wie viele andere auf, sondern kämpfte sich durch. Auf der 40 Kilometer langen Radrunde fuhr sie einen guten 30'er-Schnitt. Beim abschließenden Lauf über 10 Kilometer konnte sie noch einige Konkurrentinnen überholen und sich nach 3:09 Stunden den 10.Platz in der Altersklasse W45, gleichbedeutend mit Rang 66 unter etwas mehr als 100 Damen, sichern.

Foto zu Meldung: Zwischenbericht von den Triathleten des MTV Förste (von Jörg Lindert) 

Holger Beckert in guter Frühform beim Ironman Südafrike

(20.04.2016)

Unser Triathlet Holger Beckert startete am 10.04.2016 in Port Elizabeth an der Ostküste Südafrikas  über die Ironma-Distanz von 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen. Mit einer Endzeit von 11 Stunden 28 Minuten konnte er als 29. der AK M50 und 346. im Gesamtstarterfeld den Triathlon beenden.

 

Bericht von Sabine und Holger Beckert:

Am vergangenen Sonntag startete der Förster Triathlet Holger Beckert  in Port Elizabeth an der Ostküste Südafrikas über  die Ironman-Distanz von 3,8 km Schwimmen,  180 km Radfahren und 42,2 km Laufen. Das Vorhaben sich mit einem Top-10 Platz in der Altersklasse für  die WM auf Hawaii zu qualifizieren hat er  jedoch klar verpasst. Schon im Vorfeld war ein geordneter Trainingsaufbau auf  Grund  der Witterung schwer zu realisieren und  so war schon früh klar  das nur mit  einem perfekten Tag eine  realistische Chance  bestand. In der Woche vor  dem Rennen machte Port Elizabeth seinem Ruf als " Stadt des Windes" alle Ehre. Noch kurz vor Rennbeginn war nicht klar ob auf Grund der hohen Wellen im Indischen Ozean die Schwimmstrecke verkürzt oder überhaupt nicht  gestartet werden konnte. Am Sonntagmorgen wurde  dann trotzdem über die volle Distanz gestartet. Nach Auswertung der GPS-Uhren musste sogar über 4,1 km geschwommen werden, was zur Folge hatte das fast 150 Starter schon während des Schwimmens oder direkt danach das Rennen aufgaben. Holger Beckert, der  aufgrund fehlender Trainingskilometer in Osterode mit nur 40 Trainings-Schwimmkilometer angereist war, konnte trotzdem nach 1:28 Std als 1198. von 1856 Teilnehmern das Wasser verlassen um auf  die Radstrecke zu wechseln. Auf einer 2x zu fahrenden Wendepunktstrecke auf der berühmten Garden Route an der Ostküste Südafrikas kam in Laufe des Rennens dann immer stärker der Wind auf und in einigen Streckenabschnitten abseits der Küste stieg das Thermometer auf 40° C an. Der extrem holperige Straßenbelag machte  gerade  den Athleten auf Zeitfahrrädern zusätzlich zu schaffen. Holger Beckert stürmte auf dem Rad Platz um Platz  nach vorne. Mit  der 218. Radzeit aller Triathleten konnte  er in 5:23 Std über 900 Plätze  gutmachen und  sich somit vor  dem Laufen unter  die  Top 300 schieben. In  seiner Altersklasse fuhr  er  von Platz 80 mit  der 12. besten Radzeit auf Platz 27 vor. Auf der Laufstrecke in Port Elizabeth waren  nun die Temperaturen auf 32° C im Schatten angestiegen und die Strecke bot nirgends Schatten sodaß der  anschließende Marathon in der prallen Sonne absolviert  werden musste. Holger Beckert wusste  da  bereits,  daß  nur  eine Zeit von unter 3:45 noch für  einen der begehrten Hawaii-Slots nötig wären. Das  war  bei den Temperaturen nicht mehr  drin, mit einem gleichmäßigen , kräfteschonenden Marathonlauf in einer Zeit von 4:25 Std konnte der Förster Triathlet mit einer Endzeit von 11:28 als 29.  der Altersklasse M50 und 346. im Gesamtklassement das Rennen beenden. Für den 2. Saisonhöhepunkt dem Ironman Klagenfurt im Sommer ist die Grundlage somit gelegt um dort die WM-Qualifikation zu erreichen.

Foto zu Meldung: Holger Beckert in guter Frühform beim Ironman Südafrike

MTV-Triathleten beim ICAN in Nordhausen auf den vorderen Rängen platziert

(24.08.2015)

In Nordhausen fanden am vergangenen Wochenende der traditionelle Scheunenhoftriathlon mit dem Wettbewerb über die Sprintdistanz und den Jugendwettbewerben sowie zum dritten Mal der ICAN-Triathlon über die olympische Distanz und die Mitteldistanz statt. Wie bereits in den letzten Jahren waren die Osteroder Triathleten vom MTV Förste und SFC Harz-Weser im Rahmen des Triathlonwochenendes in Thüringen sehr erfolgreich. Dreimal Platz 2, ein 3. Platz sowie je zweimal Platz 4 und 7 in den Altersklassenwertungen über die verschiedenen Distanzen waren die Ausbeute.

Am Samstag ging nach dem Wettkampf über die Sprintdistanz mit knapp 200 Starterinnen und Startern der Nachwuchs an den Start. Franziska Lindert nahm das Rennen über 200 Meter Schwimmen, 5 Kilometer Radfahren und 1000 Meter Laufen in Angriff. Sie konnte von Beginn an den Kontakt zur Spitze des Feldes halten und sicherte sich am Ende mit der Zeit von 29:20 Minuten den 2. Platz bei den Schülerinnen B. Ann-Christin Lindert war über die Strecke 100 Meter Schwimmen, 2,5 Kilometer Rad und 400 Meter Laufen erstmals bei einem Wettkampf am Start, bei dem der Auftakt im Freigewässer stattfand. Entsprechend vorsichtig ging sie ins Rennen. Leider war dadurch der Rückstand auf die Konkurrenz bereits so groß, das auch die deutlich schnellste Laufzeit bei den Schülerinnen C keine Verbesserung der Platzierung brachte. Sie lief nach 16:53 Minuten auf Platz 7 über die Ziellinie.

Am frühen Sonntagmorgen startete das 130 Personen starke, international und mit knapp 20 Profis besetzte Feld des Hauptwettkampfs Half ICAN über 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Rad und 21 Kilometer Laufen. Kurz danach folgten die 100 Sportler des ICAN 64 über 1 Kilometer Schwimmen, 53 Kilometer Rad und 10 Kilometer Laufen.

Matthias Klingebiel und Marco Hunger gingen über die kürzere der beiden Strecken an den Start. Während Hunger bereits mehrere Rennen über diese Distanz bestritten hatte, war es für Klingebiel die Premiere. Hunger fand beim Schwimmen im Sundhäuser See schnell seinen Rhythmus und konnte das Wasser nach 21 Minuten verlassen. Klingebiel hatte zu Beginn große Probleme, zwischen den anderen Athleten zu schwimmen. Erst nachdem sich das Feld in die Länge gezogen hatte, lief es rund und er erreichte nach 22 Minuten die Wechselzone. Auf dem Rad konnte er mit einem Schnitt von knapp 34 Kilometern pro Stunde viele Plätze gut machen und nach 20 Kilometern zu Hunger aufschließen. Auch Hunger kam auf dem Rad zügig voran. Nach 1:32 Stunden auf dem Rad erreichte Klingebiel die zweite Wechselzone. Hunger folgte nach 1:36 Stunden kurz dahinter. Auf dem 5 Kilometer langen Rundkurs lief Matthias Klingebiel zwei gleichmäßig schnelle Runden und sicherte sich nach 47 Minuten auf der Laufstrecke mit der Endzeit von 2:29 Stunden den 19. Gesamtrang und Platz 2 in der Altersklasse M45. Marco Hunger konnte sein Anfangstempo auf der Laufstrecke in der zweiten Runde nicht ganz halten. 53 Minuten für das Laufen bedeuteten am Ende mit der Gesamtzeit von 2:56 Stunden Rang 7 in der Altersklasse M35 und Platz 32 im Gesamtklassement.

 

Kathrin und Jörg Lindert sowie Sabine und Holger Beckert nahmen den langen Wettkampf in Angriff. Während Jörg Lindert wie gewohnt im Schwimmen nach 32 Minuten dicht hinter der Spitzengruppe das Wasser verlassen konnte, haderte Holger Beckert mit seiner Schwimmleistung. Nach 42 Minuten hatte er die knapp 2 Kilometer absolviert. Kathrin Lindert und Sabine Beckert folgten weitere 8 Minuten später. Auf der 90 Kilometer langen und mit gut 800 Höhenmetern anspruchsvollen Radstrecke konnten sich Jörg Lindert mit 2:28 Stunden und Holger Beckert mit 2:30 Stunden, gleichbedeutend mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 36 Kilometern pro Stunde im Feld gut behaupten. Mit einem Schnitt von knapp 30 Kilometern pro Stunde überzeugten Sabine Beckert in 3:07 Stunden und trotz einer längeren Trainingspause auch Kathrin Lindert mit der Zeit von 3:09 Stunden. Beim abschließenden Marathon machte sich auch bei Jörg Lindert diese 3-wöchige Pause bemerkbar. Mit einer Zeit von 1:38 Stunden lief er gut 6 Minuten langsamer als geplant. Trotzdem konnte Lindert seine Position im Feld behaupten und sich mit der Gesamtzeit von 4:44 Stunden auf Rang 29 noch unter die Top 30 schieben. In der Altersklasse M40 lag er damit auf Rang 4. Holger Beckert lief 4 nahezu gleichschnelle Runden und sicherte sich mit der Laufzeit von 1:46 Stunden und nach insgesamt 5:04 Stunden den 3. Platz in der Altersklasse M50 und den 50. Gesamtrang. Kathrin Lindert ging couragiert auf die Laufstrecke, konnte das Anfangstempo aber am Ende nicht ganz halten. Nach 2:03 Stunden erreichte sie in insgesamt 6:10 Stunden das Ziel direkt vor dem Nordhäuser Theater auf Platz 4 in der W40 und auf dem 19. Platz im Damenfeld. Sabine Beckert tat sich auf den zahlreichen Anstiegen der von allen Athleten als sehr anspruchsvoll bezeichneten Laufstrecke im Zentrum Nordhausens schwer. Sie lief den Halbmarathon in 2:31 Stunden und erreichte den Zielbogen nach 6:35 Stunden auf Platz 2 in der Altersklasse W45

Foto zu Meldung: MTV-Triathleten beim ICAN in Nordhausen auf den vorderen Rängen platziert

30. Rhume-Triathlon in Northeim

(22.07.2015)

Über mehr als 80 Starterinnen und Starter freuten sich die Ausrichter des 30. Rhume-Triathlons in Northeim. Mit jeweils zwei Aktiven waren auch der SFC Harz-Weser und der MTV Förste im Feld vertreten.

 

Arne Schrader und Jörg Lindert gingen zum Auftakt im 21 °C angenehm warmen Northeimer Kiessee beherzt ins Rennen. Beide setzten sich im Wasser mit der Spitzengruppe vom Rest des Feldes ab und kamen nach 750 Metern in den Top ten aus dem Wasser. Jörg Lindert setzte das Rennen, knapp eine Woche nach dem hitzebedingten, vorzeitigen Ausstieg beim Ironman in Frankfurt, mit dem Ziel fort, die gute Form zu nutzen und den Ärger über die schlechten Rahmenbedingungen in Hessen vergessen zu machen. Auf der windanfälligen 20 Kilometer langen Radstrecke arbeitete er sich im Feld mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 40 Kilometern pro Stunde bis auf Platz 4 vor. Beim abschließenden Lauf über 5 Kilometer gelang der Sprung auf das Treppchen. Jörg Lindert lief auf Platz 3 in der Gesamtwertung und als zweitbester Sportler in der Wertung der Athleten mit einer Triathlon-Rennlizenz nach nur 1:02 Stunden über die Ziellinie.

 

Arne Schrader musste nach dem tollen Auftakt in seinen schwächeren Disziplinen einige Konkurrenten ziehen lassen. Nach insgesamt 1:14 Stunden blieb für ihn die Uhr stehen. Dies bedeutete am Ende Rang 32 im Gesamteinlauf. Knapp dahinter platzierte sich mit der Zeit von 1:15 Stunden Marco Hunger, der in seiner erst zweiten Triathlonsaison immer besser in Schwung kommt und vor allem mit Blick auf die Renneinteilung wertvolle Erfahrungen sammeln konnte.

 

Kathrin Lindert musste sich nach dem Schwimmen von hinten an die Konkurrentinnen heranarbeiten. Mit einer beherzten Leistung auf dem Rad und einer soliden Laufleistung kam sie als sechste Frau ins Ziel und sicherte sich mit der guten Zeit von 1:19 Stunden den Sieg in der Wertung für lizensierte Starterinnen.

Foto zu Meldung: 30. Rhume-Triathlon in Northeim